Aktuelles    (zurück)

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2011

Alle zwei Jahre Turnus finden im Förderverein zur Unterstützung behinderter und kranker Menschen im Partnerlandkreis Temesch Vorstandswahlen statt.  In ihrem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2011 berichtet die Vorsitzende Anita Read über großzügige Unterstützungen des Kinderheimes Lugoj. Im Herbst 2010 konnte sich eine Delegation aus Kreisräten und Bürgermeister, gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Dieter Kannengießer, über die Situation behinderter Kinder vor Ort informieren. Dabei erfuhren sie, dass das 2006 vom Förderverein gespendete Schwimmbecken voll ausgelastet ist. Um jedoch effektiver auch für therapeutische Zwecke genutzt werden zu können, versprachen die Mitglieder des Fördervereins, zusätzliche Geräte und Spielzeug zu schicken. Noch im November sollen die versprochenen Hilfsmittel gemeinsam mit Sportrollstühlen und Winterkleidung das Kinderheim erreichen. Dafür sorgt die Feuerwehr, die auch in diesem Jahr mit Spenden in den Partnerlandkreis unterwegs sein wird. Der Förderverein setzt seine Arbeit mit der gleichen Mannschaft fort. Neu dabei, Sabine Baumann, die als Schriftführerin ehrenamtlich den Verein unterstützen wird. Zur ersten Vorsitzenden wurde wieder die Kreisrätin und Behindertenbeauftragte Anita Read gewählt. Ihre beiden Kreistagkollegen und Fraktionsvorsitzenden Otto Lederer (CSU) und Peter Kloo (SPD) bleiben Stellvertreter. Dieter Kannengießer, stellvertretender Landrat, betreut wie schon seit Gründung des Vereins weiterhin die Kasse. Als Beisitzer wurden gewählt: Silvia Stock, Herta Fahrenschon, Stefan Beer und Manfred Gerner. Marianne Steindlmüller und Michael Weber erklärten sich bereit weiterhin die Revision zu übernehmen.

Pizzaversteigerung im Rosenheimer Herbstfest 2011 - Donnerstag 08. September von 17.00 - 18.00 Uhr bei Fahrenschon´s Pizzamachern. Herta Fahrenschon und ihre Pizzamacher stellen sich zum 8. mal mit dieser Aktion für den Verein zur Verfügung.      Danke

Bericht 2011 im Regionalfernsehen Oberbayern

OVB-Bericht am

            

OVB-Bericht am 11.09.10   - 1800 EURO für guten Zweck                   Bericht 2010 im Regionalfernsehen Rosenheim

Heuer fiel der Auktionator krankheitsbedingt aus, Ersatz musste her. "Für einen Knarr brauch ich zwei andere", meinte sie. So kamen Bernd Fessler, Bürgermeister von Großkarolinenfeld, und Stellvertrender Landrat Dieter Kannengießer zum Einsatz. Sie erzielten ein Superergebnis: 1800 Euro gehen je zur Hälfte an den Förderverein zur Unterstützung behinderter und kranker Menschen im Partnerlandkreis Temesch in Rumänien und an die Caritas-Selbsthilfegruppe "Die rollenden Nachtschwärmer". Große Freude auch bei Marlene (7 Jahre, neben Fahrenschon), war sie doch eine der ersten, die eine Pizza für fünf Euro ersteigerte. Auf die Frage eines Buben an den Wiesnigel, ob die "Pizzamacherin" mit der roten Haarfrisur die Mutter vom Pumuckl sei, musste der Ignaz verneinen.

 

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Mit wenigen Mitteln im rumänischen Temesch viel erreicht
Für den Rosenheimer Förderverein bleibt aber auch noch etliches zu tun
Im sozialen Bereich der Landkreispartnerschaft zwischen Rosenheim und Temesch in Rumänien gibt es weiter Fortschritte. Den Besuch einer Landkreisdelegation in dem osteuropäischen Land nutzten Mitglieder des Fördervereins zur Unterstützung behinderter und kranker Menschen im Partnerlandkreis Temesch, um einen Behindertenverein, einer Kinderklinik und den Kindern und Jugendlichen in einem Behindertenheim eine Freude zu machen.
Er sei froh, dass die positiven Anstöße so gefruchtet hätten, sagte der stellvertretende Landrat und Mitglied des Vereinsvorstands Dieter Kannengießer. Die soziale Situation sei mit der in Deutschland nicht zu vergleichen, so Kannengießer, hier könne man mit wenigen Mitteln sehr viel erreichen.
Der Rosenheimer Verein arbeitet mit einem Behindertenverein im Landkreis Temesch zusammen, der versucht, die Vernetzung der behinderten Menschen untereinander zu organisieren. Was bei uns zuhause professionelle Einrichtungen übernehmen, passiere hier nur ehrenamtlich. Kannengießer und Silvia Stock, ein weiteres Vorstandsmitglied des Fördervereins sagten zu, zwei Mal jährlich einen Ausflug von etwa 20 behinderten Personen zu bezahlen. In Rumänien reichen hierfür pro Ausflug 150 Euro. Darüber hinaus wird die laufende finanzielle Unterstützung fortgesetzt. So übernimmt der Förderverein beispielsweise die Schülertransportkosten für körperbehinderte Jugendliche, damit diese eine Schule besuchen können.
Ein weiterer Besuch der Vereinsmitglieder galt der Kinderklinik in der Kreisstadt Temeswar. Der Klinikleitung wurden ein Blutanalysegerät sowie ein Sauerstoffgerät speziell für Kinder übergeben. Der Förderverein ist zuversichtlich, dass die Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim künftig eine Partnerschaft mit der Kinderklinik in Rumänien eingehen.
Eine besondere Freude ist den Mitgliedern des Rosenheimer Vereins immer der Besuch im Behindertenheim in Lugoj, rund 30 Kilometer von Temeschwar entfernt. Die mehr als 100 geistig und körperlich behinderten Kinder und Jugendlichen freuen sich jedes Mal ungemein über Süßigkeiten und andere Kleinigkeiten. Ein Therapiebecken, das dem Förderverein von der Aktion Sternstunden bezahlt wurde, wird intensiv genutzt.
Die Spende aus Rosenheim animierte örtliche Betriebe, ebenfalls dem Behindertenheim zu helfen. Was Kannengießer besonders freut ist die Tatsache, dass die Einrichtung in der Bevölkerung inzwischen immer besser akzeptiert wird. Unter der kommunistischen Diktatur von Ceausescus habe es behinderte Kinder offiziell gar nicht gegeben, so Kannengießer. Der Förderverein hofft, dass die Unterstützung des Behindertenheims durch die Stiftung Attl fortgesetzt werden kann. Konkret angedacht ist, einem Mitarbeiter des Behindertenheims eine Hospitanz in Attl zu ermöglichen.
 

Rumänienreise der Kreistagsmitglieder 21.- 25.9.2010 ermöglichte dem Förderverein weitere Kontakte